Kreisligen

Platzierungsuebersicht-aller-Kreisklassenteilnehmer bis 2016

Anzahl-der-Teilnahmen-KK-Herren

Ein Hoch auf unsere Schiedsrichter

Wer von allen sportbegeisterten Bürgerinnen, Bürgern und Fans hat noch nicht über die Leistungen eines Schiedsrichters geurteilt, ob positiv oder negativ. Sind sie nicht die wichtigsten Damen und Herren im Sport, die ein Spiel oder einen Wettkampf in welcher Sportart auch immer erst ermöglichen.

„Hoch über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“ kennen wir alle, und tatsächlich möchte nicht gerne jeder der Schiedsrichtergilde irgendwie einmal hochsteigen und majestätisch von oben auf das „arme  Häuflein“ der Aktiven herabschauen.

oder: Wie einst Zeus die Menschen von oben mit Blitz und Donner strafen?

oder: Wie ein Marionettenspieler die Puppen nach seiner Pfeife tanzen zu lassen?

oder: Als stolzer Ritter für Gerechtigkeit sorgen?

Vielleicht sind es solche Träume, die manchen Mitmenschen dazu verleiten, Schiedsrichter werden zu wollen. Wer von ihnen dann aber selbst zum ersten Mal in einer miesen, stinkigen Halle oder auf einem fast grünen „Acker“ mit der Pfeife in der zitternden Hand innbrünstig das Ende eines langwieligen oder gar spannenden Spiels herbeisehnt, wird die Fortsetzung der Schiedsrichterlaufbahn kritischer sehen, denn so mancher Schiri ( eine in der heutigen Zeit oft gebrauchliche Kurzform??) wird nicht immer bei den Sportlerinnen und Sportlern, die ihm unterstehen, angenehm auffallen. Trotzdem ist es eine attraktive Rolle, die sie begleiten mit:

  •  sachlicher Regel- und Zeichenkenntnis,
  • einem starken Persönlichkeitsbild und
  • einem individuell erreichten Grad von Spielewahnsinn

Der gesunde Menschenverstand sagt uns, dass Schiedsrichter generell nur die wenigen Fehler pfeifen können, die sie als solche auch erkannt haben und dass sie diese auch nur mit denjenigen wenigen Zeichen anzeigen können, die ihnen geläufig sind und das sollten die jeweiligen „Untertanen“ auch fair respektieren. Wie denn auch sei, auch Schiedsrichter sind Menschen und unbestritten ist es ja zwingend erforderlich, ein Spiel , in welcher Sportart auch immer, in ein geordnetes Chaos zu verwandeln. Für so manchen „Möchtegernspieler“ mag es eine Ersatzbefriedigung sein, als Ordnungshüter mitspielen zu dürfen und die Entscheidungen eines Schiedrichters in Frage zu stellen. Deshalb ist ein dringlicher Appell an alle Aktiven vonnöten, die Leistungen der Schiris mehr zu achten und deren Persönlichkeit zu respektieren.

Es ist an der Zeit , dass ihr liebe Schiedsrichter endlich einmal ein Wort des Dankes für eure nicht einfache Tätigkeit verdient habt, deshalb ein „Hoch“ für euer Engagement, ihr habt es verdient.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.